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Fallweise Beschäftigung


Unter fallweise Beschäftigten versteht man Personen, die in unregelmäßiger Folge tageweise beim selben Dienstgeber beschäftigt werden, wenn die Beschäftigung für eine kürzere Zeit als eine Woche vereinbart ist.

Keine fallweise Beschäftigung liegt vor, wenn sich z. B. eine Person verpflichtet, nur einmal wöchentlich an einem im Voraus bereits fixierten Tag (z. B. jeden Montag) oder einmal monatlich (z. B. jeden 15. oder jeden letzten Freitag im Monat) eine bestimmte Arbeitsleistung zu erbringen. Durch die im Voraus bestimmte periodisch wiederkehrende Arbeitsleistung liegt in einem solchen Fall ein durchlaufendes Beschäftigungsverhältnis vor.

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Umfang der Versicherung

Liegt der durchschnittliche tägliche Arbeitsverdienst einer fallweise beschäftigten Person im Kalendermonat über der täglichen Geringfügigkeitsgrenze (2016: EUR 31,92), so unterliegt dieses Beschäftigungsverhältnis der Voll- und Arbeitslosenversicherungspflicht.

Ist dies nicht der Fall, ist zu prüfen ob der gebührende monatliche Arbeitsverdienst die monatliche Geringfügigkeitsgrenze (2016EUR 415,72) übersteigt. Gegebenenfalls tritt auch hier eine Voll- und Arbeitslosenversicherungspflicht ein.

Der durchschnittliche Arbeitsverdienst wird bis zur täglichen Höchstbeitragsgrundlage zur Beitragsberechnung herangezogen. Der diese Grundlage überschreitende Betrag ist somit beitragsfrei.

Wird die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschritten, so tritt nur eine Teilversicherung in der Unfallversicherung ein.

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Meldepflicht

Ab 1. Jänner 2008 gilt auch für fallweise Beschäftigte die Anmeldung vor Arbeitsantritt, d.h. jeder einzelne Beschäftigungstag ist im Vorhinein mit einer Mindestangaben-Anmeldung zu melden.

Die vollständige Meldung hat innerhalb von 7 Tagen nach dem Ende des Kalendermonates, in dem die Tätigkeit verrichtet wurde zu erfolgen.
Diese Meldung gilt gleichzeitig als Abmeldung. Bitte vergessen Sie nicht den Bruttoverdienst einzusetzen.

Beachten Sie:
Wird untermonatig eine An- und Abmeldung für eine fallweise beschäftigte Person gemeldet und werden im gleichen Monat noch weitere Arbeitstage geleistet, ist die ursprüngliche Meldung zu stornieren und eine neuerliche An- und Abmeldung für alle geleisteten Arbeitstage in einem Monat zu erstellen.

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Lohnzettel

Scheint in jedem Kalendermonat eine fallweise Beschäftigung auf, ist nur ein Jahreslohnzettel zu übermitteln.
Sobald diese Kette von fallweisen Beschäftigungen unterbrochen wird (zB. wenn ein Kalendermonat ohne Dienstverhältnis vorliegt), ist ein unterjähriger Lohnzettel zu erstellen und bis zum Ende des Folgemonates zu übermitteln.


Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015