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Beitragszuschlag


Werden die Meldefristen überschritten, kann anstelle von Verzugszinsen ein Beitragszuschlag vorgeschrieben werden, wenn

  • die Anmeldung zur Pflichtversicherung nicht oder verspätet erfolgte oder
  • das Entgelt nicht, verspätet bzw. zu niedrig gemeldet wurde.

Bei derartigen Verstößen gegen die Meldeverpflichtung darf der Beitragzuschlag die Höhe der Verzugszinsen nicht unterschreiten. Er ist höchstens im zweifachen Ausmaß der Beiträge, die auf den jeweiligen Verspätungszeitraum entfallen, anzulasten.

Ein Beitragszuschlag bis zum Zehnfachen der täglichen Höchstbeitragsgrundlage kann vorgeschrieben werden, wenn gesetzliche, vereinbarte oder satzungsmäßige Fristen für die Vorlage von Versicherungs- oder Abrechnungsunterlagen (z.B. Beitragsnachweisungen) nicht eingehalten werden.

Die Vorschreibung eines Beitragszuschlages erfolgt mit Bescheid.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015