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Arbeits- und Entgeltsbestätigung - Formularausfüllung

Die richtige Ausfertigung der Arbeits- und Entgeltsbestätigung ist Voraussetzung für eine zeitgerechte Anweisung des Krankengeldes. Um Verzögerungen und unnötige Rückfragen zu vermeiden, achten Sie bitte auf die nachstehend zusammengefassten „Fehlerquellen“.

Die häufigsten "Fehlerquellen":

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Unrichtige Ermittlung des Beitragszeitraumes

  • Geben Sie bitte den Beitragszeitraum (Kalendermonat) an, der vor dem Ende des letzten vollen Entgeltanspruches liegt.
  • Der laufende Beitragszeitraum ist nur dann anzuführen, wenn kein zuletzt vorangegangener Beitragszeitraum vorliegt.
Beispiel 1:
Angestellter, unter 5 Jahre im Betrieb beschäftigt:
1. Arbeitsunfähigkeit (AU) im Anspruchsjahr von 23. Juni bis 14.8..
23.06. – 03.08. = 100% EFZ
04.08. – 14.08. = 50% EFZ

Der letzte Beitragszeitraum vor dem letzten vollen Entgeltanspruch ist der Beitragszeitraum Juli .

Beispiel 2:

Arbeiter, unter 5 Jahre im Betrieb beschäftigt.
1. Arbeitsunfähigkeit von 1.2. bis 18.3..
01.2. – 13.3. = 100% EFZ
14.3. – 18.3. = 50% EFZ

Der letzte Beitragszeitraum vor dem letzten vollen Entgeltanspruch ist der Beitragszeitraum Februar .

2. Arbeitsunfähigkeit von 15.6. – 3.7.
15.6. – 03.7. = 50% EFZ

Der letzte Beitragszeitraum vor dem letzten vollen Entgeltanspruch ist der Beitragszeitraum Mai .

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Teilentgelt – Zeitraum wird nicht richtig angeführt

  • Bitte führen Sie immer die gesamte Dauer (Beginn und tatsächliches Ende) des Bezuges von Teilentgelt an.

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Entgeltunterbrechung im Beitragszeitraum

  • Bei Unterbrechungen im Beitragszeitraum infolge Arbeitsunfähigkeit darf das Teilentgelt (z.B.50 %) nicht in den Bruttoverdienst eingerechnet werden.
Beispiel:
Dienstnehmer beschäftigt vom 1.5. bis 17.5.
50% Krankengeldbezug vom 18.5. bis 23.5.
Beschäftigt vom 24.5. bis 31.5.

Das Entgelt für den Zeitraum vom 18.5. bis 23.5. ist nicht in den Beitragszeitraum Mai einzurechnen.
 

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Ausleistungspflicht bei einer Kündigung während des Krankenstandes

  • Bitte beachten Sie, dass dem Arbeitnehmer das gebührende Entgelt nicht geschmälert werden kann, wenn durch den Arbeitgeber während der Arbeitsverhinderung rechtswirksam die Kündigung ausgesprochen wird.
  • Der Anspruch auf Fortzahlung des Entgeltes bleibt für die nach dem EFZG oder vergleichbaren Gesetzen vorgesehene Dauer bestehen, wenngleich das Arbeitsverhältnis früher endet.

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Vorerkrankungen angeben

  • Bitte geben Sie auch die jeweilige Dauer der angerechneten Vorerkrankungen an.
  • Dies ist für den jeweils zustehenden Entgeltfortzahlungsanspruch von Bedeutung.

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Urlaubsersatzleistung – Zeitraum anführen

  • Führen Sie bitte an, ob und für welchen Zeitraum Urlaubsersatzleistung gezahlt wurde.

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Unrichtiges Eintrittdatum

  • Geben Sie bitte in der Rubrik "Beschäftigt seit" den letzten arbeitsrechtlichen Eintritt in das Beschäftigungsverhältnis an.
  • Karenz oder Präsenzdienst unterbrechen das Dienstverhältnis nicht.
  • Bei Lehrzeiten mit anschließender Weiterbeschäftigung ist der erste Tag der Gesellenzeit anzuführen.

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Telefonnummer für Rückfragen angeben

  • Bitte führen Sie unbedingt den Namen des Ausstellers mit Unterschrift und die Telefonnummer für allfällige Rückfragen an.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015