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Schlechtwetterentschädigungsbeitrag


 Durch den Schlechtwetterentschädigungsbeitrag wird der Aufwand für die Schlechtwetterentschädigung gedeckt.

Der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag wird je zur Hälfte vom Dienstgeber und vom Dienstnehmer getragen.

Er beträgt 1,4 % der allgemeinen Beitragsgrundlage bis zur Höchstbeitragsgrundlage. Der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag ist auch von Sonderzahlungen zu entrichten.

Bei Urlaub ohne Entgeltzahlung ist der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag zur Gänze vom Versicherten zu tragen.

Kein Schlechtwetterentschädigungsbeitrag ist für die Dauer einer Beschäftigung von Arbeitern auf Auslandsbaustellen, für Lehrlinge und für Angestellte zu entrichten.

Arbeitskräfteüberlassungsbetriebe haben seit 1.8.1998 den Schlechtwetterentschädigungsbeitrag für die gemäß § 2 Abs. 1 lit. h Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG) in den Sachbereich der Urlaubsregelung einbezogenen Dienstnehmer zu leisten.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015