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Wer ist örtlich zuständig?

Wechselt während des Jahres die örtliche Zuständigkeit der Gebietskrankenkasse, ist die Schwerarbeitsmeldung jeweils bei der zuständigen Gebietskrankenkasse zu erstatten. Seitens der Gebietskrankenkassen erfolgt ein Abgleich der Schwerarbeitszeit mit der Versicherungszeit.

  • Beispiel:
Beschäftigung vom 1.1.2007 bis 30.6.2007 in Oberösterreich und ab 1.7.2007 in Wien
Schwerarbeitsmeldung vom 1.1.2007 bis 30.06.2007 bei der OÖGKK
Schwerarbeitsmeldung vom 1.7.2007 bis 31.12.2007 bei der WGKK

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Datum richtig angeben

 Bitte achten Sie bei der Erstattung der Meldung von Schwerarbeitszeiten mittels ELDA auf die richtige Datumsangabe.

  • Beispiel 1:
Schwerarbeit wurde geleistet: Meldung:
von 1.1.07 bis 31.1.07 0101 (TT.MM) bis 3101 (TT.MM)
von 1.3.07 bis 30.4.07 0103 (TT.MM) bis 3004 (TT.MM)
von 1.9.07 bis 30.9.07 0109 (TT.MM) bis 3009 (TT.MM)

  • Beispiel 2:
Schwerarbeit wurde geleistet: Meldung:
von 1.1.07 bis 31.12.07 0101 (TT.MM) bis 3112 (TT.MM)
Tipp:
Bitte prüfen Sie vor dem Absenden der Meldung, ob die
Schwerarbeitszeiten datumsmäßig richtig erfasst sind (TT.MM).



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Meldungskorrektur - Stornomeldung erforderlich

Wurde bereits eine Schwerarbeitsmeldung erstattet und stellt sich heraus, dass diese unrichtig ist, so ist die gesamte Meldung zu stornieren und neu zu erstatten.
Beispiel:
Schwerarbeitsmeldung von 1.1.2007 bis 31.12.2007
Richtig wäre: von 1.1.2007 bis 30.11.2007

Meldung:
Storno von 1.1.2007 bis 31.12.2007
Neue Meldung von 1.1.2007 bis 30.11.2007

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Art der Tätigkeit - nur Ziffer angeben

 Geben Sie bitte bei der Art der Tätigkeit ausschließlich die entsprechende einstellige Ziffer im Datensatz bekannt.
Beispiel: Schwere körperliche Tätigkeit = Z 4
Meldung: Schwere körperliche Tätigkeit = 4 (nicht Z4 und auch nicht 04)

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Wann ist zu melden?

 Die Schwerarbeitszeiten sind grundsätzlich im Folgejahr zu melden. Für das Jahr 2007 ist die Meldung bis 29. Februar 2008 zu erstatten. Schwerarbeitszeiten für das Jahr 2008 sind erst ab Jänner 2009 zu melden.

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Wann liegt ein Schwerarbeitsmonat vor?

Ein Schwerarbeitsmonat liegt dann vor, wenn an mindestens 6 Arbeitstagen Schicht- oder Wechseldienst (Z 1) geleistet wurde bzw. in allen anderen Fällen (Z 2, 4 und 5) an mindestens 15 Arbeitstagen Schwerarbeit geleistet wurde. Wird Schwerarbeit (ausgenommen Z 1) an nur 14 Arbeitstagen im Monat verrichtet, ist keine Meldung zu erstatten.

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Wie ist zu melden?

 Die Meldung ist grundsätzlich mit Monatsersten bzw. Monatsletzten zu erstatten, ausgenommen das Beschäftigungsverhältnis beginnt oder endet während des Monats. Die gemeldete Schwerarbeitszeit muss sich mit einer Pensionsversicherungszeit jedenfalls decken, d.h. zeitgleich bzw. kleiner als die Pensionsversicherungszeitenstrecke sein.
Beispiele A)
Anmeldung per 5.1.2007, Abmeldung per 31.12.2007
Schwerarbeitsmeldung von 5.1.2007 bis 31.12.2007
(NICHT: 1.1. bis 31.12.2007)

Anmeldung per 29.1.2007, Abmeldung per 30.6.2007
Schwerarbeitsmeldung von 1.2.2007 bis 30.6.2007

Beispiele B)
Anmeldung per 1.3.2007, Abmeldung per 20.6.2007
Schwerarbeitsmeldung von 1.3.2007 bis 20.6.2007
(NICHT: 1.3. bis 30.6.2007)

Anmeldung per 1.3.2007, Abmeldung per 2.6.2007
Schwerarbeitsmeldung von 1.3.2007 bis 31.5.2007

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Urlaub, Krankenstand - Ausfallsprinzip anwenden

Solange die Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung aufgrund der Beschäftigung aufrecht bleibt, gelten auch Arbeitsunterbrechungen (zB. Urlaube, Krankenstände mit Entgeltfortzahlung) als Zeiten der Schwerarbeit.
Bei derartigen Arbeitsunterbrechungen ist zu prüfen, ob der/die betreffende Arbeitnehmer/in Schwerarbeit verrichtet hätte, wenn die Arbeitsverhinderung nicht eingetreten wäre.

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Monate ohne Schwerarbeit - keine 'Null'- Meldung

 Liegt ein Schwerarbeitsmonat vor, sind die entsprechende Ziffer sowie der Zeitraum anzugeben. Für Monate, in denen keine Schwerarbeit geleistet wurde, sind die Felder blank zu lassen - sie sind nicht mit Null (zB. 00 00) zu belegen.

Zuletzt aktualisiert am 17. März 2015