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Übermittlung des Lohnzettels mit ELDA


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Elektronische Übermittlung - Fristen

Die Übermittlung des Lohnzettels hat grundsätzlich elektronisch zu erfolgen. Die generelle Verpflichtung resultiert aus der Möglichkeit, Lohnzettel direkt mit ELDA-Online oder mit Hilfe der ELDA-Software auch dann elektronisch zu übermitteln, wenn kein geeignetes Lohnprogramm zur Verfügung steht. 

Die elektronischen Jahreslohnzettel sind verpflichtend bis Ende Februar des Folgejahres bzw. bei unterjähriger Beendigung von Dienstverhältnissen zwingend bis zum Ende des Folgemonates zu übermitteln. Bitte achten Sie auf die Einhaltung dieser Termine.

Die Daten des Lohnzettels sind auch Grundlage für die BV-Kassen die aufgrund des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetzes (BMSVG) verpflichtend eine jährliche Kontoinformation für die Anwartschaftsberechtigten erstellen müssen.

Zusätzlich zum Lohnzettel (L16) ist über ELDA auch die Übermittlung von Mitteilungen gemäß § 109a EStG 1988 (E18) möglich.

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Welche Daten werden mit dem Lohnzettel übermittelt?

Mit dem Datensatz „Lohnzettel Finanz" sind für Beitragszeiträume ab Jänner 2003 die Daten für die Lohnsteuer sowie die Übertragungsbeträge der Dienstgeber an die BV-Kassen bei Übertritt vom alten Abfertigungssystem in das neue System zu melden. Mit dem Datensatz „Lohnzettel SV" sind die Beitragsgrundlagen für die Sozialversicherung und bei Versicherten, die dem BMSVG unterliegen, die Bemessungsgrundlagen zur betrieblichen Mitarbeiter-Vorsorge sowie die Höhe der BV-Beiträge (ohne die Übertragungsbeträge) zu melden.

Bitte beachten Sie, dass die jeweiligen Grundlagen nicht ident sein müssen, da verschiedene Gesetzesbestimmungen anzuwenden sind.

Hinweis: Der Lohnzettel ist auch von Betrieben mit Beitragsvorschreibung zu erstellen.

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Wie ist der Lohnzettel zu übermitteln?

Der Lohnzettel ist elektronisch mittels ELDA zu übermitteln.
Der „Lohnzettel Finanz und SV" besteht bei Datenfernübertragung (DFÜ) aus zwei Datensätzen („Lohnzettel Finanz" sowie „Lohnzettel SV") und muss zwingend in einem Datenpaket übermittelt werden.

Bei der elektronischen Datenübermittlung erhält der ELDA -Kunde zwei gesonderte Bestätigungen: die „Bestätigung über elektronische Übermittlung von Meldungen nach dem EStG" (Finanzteil) und das „Protokoll der erhaltenen Meldungen" (Sozialversicherungsteil).

Die Abgabe von Papierlohnzettel (L16) und Mitteilungen gemäß § 109a EStG 1988 (E18) ist nur dann zulässig, wenn kein PC vorhanden ist und sich der Dienstgeber auch nicht der elektronischen Einrichtungen eines Bevollmächtigten bedient. Die entsprechenden amtlichen Vordrucke L16 und E18 liegen bei den Finanzämtern auf und sind ausnahmslos an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt zu schicken - und nicht an die Gebietskrankenkasse – da die Erfassung dieser amtlichen Vordrucke durch die Finanzverwaltung erfolgt. Achten Sie in solchen Fällen auf das korrekte Ausfüllen der Felder „Sozialversicherungsträger" (14 für die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse, 11 für die Wiener Gebietskrankenkasse, etc.), „Finanzamtsnummer" und „Steuernummer".

Die „Finanzamtsnummer" finden Sie auf der „Liste der österreichischen Lohnzettelberater ", die unter www.elda.at , Menüpunkt Downloads, zum Herunterladen bereitsteht (siehe den entsprechenden Link in der rechten Navigationsleiste).

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015