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AGH - Fragen und Antworten


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Wiederaufnahmeantrag für die HFU-Liste

Es ist das gleiche Antragsformular wie zur Erstaufnahme auszufüllen und dem Dienstleistungszentrum – Auftraggeber/innen-Haftung (DLZ-AGH) in Wien zu übermitteln. Der Nachweis über das dreijährige Erbringen von Bauleistungen nach § 19 Abs. 1a des Umsatzsteuergesetzes muss jedoch beim Wiederaufnahmeantrag nicht mehr erbracht werden.
Das Erst/Wiederaufnahmeformular finden Sie in der rechten Navigationsleiste unter Formulare.

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Richtige Beitragskontonummer bei monatlicher Beitragseinzahlung ist wichtig

Die richtige und vollständige Beitragskontonummer bei Ihren monatlichen Beitragszahlungen war auch bisher schon wichtig, um sie rasch und korrekt zuordnen zu können. Bitte beachten Sie, dass die Überweisung der Beiträge auf ein falsches Beitragskonto unter Umständen die Streichung aus der HFU-Liste bewirken kann. Wegen Umbuchung der Zahlung setzen Sie sich bitte mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger in Verbindung. Die neuerliche Aufnahme in die HFU-Liste ist von Ihnen wieder zu beantragen.

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Ist für das beauftragte Unternehmen ersichtlich, wer die auf dem Beitragskonto gutgebuchten Haftungsbeträge überwiesen hat?

Nein - derzeit noch nicht. An den Voraussetzungen zur diesbezüglichen Abfrage wird gearbeitet. Bis zum Vorliegen dieser Möglichkeit kann der Einzahler/die Einzahlerin entweder aufgrund der Ausgangsrechnungen oder durch Anfrage beim zuständigen Krankenversicherungsträger in Erfahrung gebracht werden.

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Warum ist der Gutschriftsbetrag auf dem Beitragskonto geringer als der Überweisungsbetrag des Auftraggebers/der Auftraggeberin?

Das Dienstleistungszentrum hat die bei ihm eingelangten Haftungsbeträge an den oder die zuständigen Krankenversicherungsträger weiterzuleiten. Sind mehrere Krankenversicherungsträger zuständig (weil in mehreren Bundesländern Beitragskonten bestehen), so sind die Haftungsbeträge im Verhältnis der Zahl der versicherten Personen, die im Weiterleitungszeitpunkt auf die jeweiligen Beitragskonten des beauftragten Unternehmens entfallen, aufzuteilen. Es ist dabei unerheblich, in welchem Bundesland die Tätigkeit erbracht wurde.

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Kann das auf Grund von Haftungsbeträgen bestehende Guthaben auf dem Beitragskonto auf laufende Beiträge angerechnet werden?

Das durch geleistete Haftungsbeträge entstandene Guthaben auf dem Beitragskonto des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin kann durch verringerte Einzahlung der laufenden Beiträge ausgeglichen werden. Allerdings erst dann, wenn die Haftungsbeträge auf dem Beitragskonto gebucht sind (nicht bereits nach Erhalt der 80 % durch den Auftraggeber/die Auftraggeberin). Sollten Sie mehrere Beitragskonten haben, dann achten Sie bitte darauf, eine verringerte Beitragszahlung nur unter dem Beitragskonto durchzuführen, auf dem auch das Guthaben besteht.

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Wie kann die Auszahlung eines durch Haftungsbeträge entstandenen Guthabens veranlasst werden?

Derartige Guthabensauszahlungen bedürfen eines schriftlichen Antrages. Der Antrag ist ausschließlich beim Dienstleistungszentrum (DLZ) in Wien einzubringen. Ein bei einem Krankenversicherungsträger eingelangter Auszahlungsantrag ist jedenfalls an das DLZ weiterzuleiten und verzögert somit die Erledigung. Die Auszahlung erfolgt nur durch das DLZ.
Den Antrag auf Auszahlung von Guthaben aufgrund von Haftungsbeträgen finden Sie im rechts angeführten Link unter Formulare.

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Elektronische Einsichtnahme auf das Beitragskonto

Durch die kostenlose elektronische Einsichtmöglichkeit auf die Beitragskonten über WEBEKU (WEB-BE-Kunden-Portal) ab 1.9.2009 können Sie die gutgebuchten Haftungsbeträge und somit Ihren Kontostand nahezu tagesaktuell (unter Berücksichtigung des Bankweges) abrufen.
Näheres dazu finden Sie im rechts angeführten Link unter WEB-BE-Kunden-Portal.

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Überweisung von Haftungsbeträgen

Die Haftungsbeträge sind ausschließlich an das Dienstleistungszentrum - AuftraggeberInnen-Haftung (DLZ-AGH) zu überweisen. Ein Muster des AGH-Erlagscheines und Informationen zur Onlineüberweisung finden Sie in der rechten Navigationsleiste unter WGKK: AGH.
Bitte beachten Sie bei Onlineüberweisungen, dass unter „Kundendaten“ die ersten drei Stellen mit 150 beginnen müssen (die Zuordnung als AGH-Zahlung kann dadurch elektronisch erfolgen). Danach ist die 9-stellige Dienstgebernummer des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin anzuführen.
Sammelüberweisungen können aus technischen Gründen nicht entgegengenommen werden. Es ist daher pro beauftragtem Unternehmen eine gesonderte Überweisung zu tätigen.

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Bei der Überweisung des Haftungsbetrages wurde eine falsche Dienstgebernummer angeführt - was ist zu tun?

  1. Der Auftraggeber/die Auftraggeberin nimmt Kontakt mit dem Empfänger/der Empfängerin des Haftungsbetrages auf und ersucht um Rückzahlung.
  2. Die Einzahlung an das Dienstleistungszentrum -AuftraggeberInnen-Haftung (DLZ-AGH) für das richtige Unternehmen ist vorzunehmen.

Eine Rücküberweisung und neuerliche Aufteilung der vom DLZ-AGH bereits an den/die Krankenversicherungsträger weitergeleiteten Zahlung ist nicht mehr möglich.

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Kann der Haftungsbetrag direkt auf das Beitragskonto des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin überwiesen werden?

Nein. Auch wenn dem Auftraggeber/der Auftraggeberin die Beitragskontonummer des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin bekannt sein sollte, ist der Haftungsbetrag ausschließlich an das Dienstleistungszentrum - AuftraggeberInnen-Haftung (DLZ-AGH) zu überweisen. Von dort erfolgt die Weiterleitung an den/die zuständigen Krankenversicherungsträger.


Weitere Informationen zur AGH sowie Antworten auf häufige Fragen für Auftraggeber/innen und Auftragnehmer/innen finden Sie in der rechten Navigationsleiste unter WGKK: AGH.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015