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Erntehelfer aus neuen EU-Mitgliedstaaten


  • Für Erntehelfer aus diesen acht EU-Staaten sind Beschäftigungsbewilligungen nicht mehr notwendig. Es gilt die volle Freizügigkeit des Arbeitsmarktes. Ein Arbeitgeber- oder Branchenwechsel ist jederzeit möglich.
  • Bewilligungspflicht und Kontingente gelten weiterhin für Personen aus Drittstaaten, Rumänien und Bulgarien.
  • Wichtig für die Anmeldung zur Sozialversicherung ist die Änderung der Beitragsgruppe. Ab 1. Mai 2011 unterliegen Erntehelfer aus diesen acht EU-Staaten anstelle der Beitragsgruppe „A11L“ der Beitragsgruppe „A1L“.
  • Für Personen aus Drittstaaten, Rumänien und Bulgarien gilt jedoch weiterhin die Beitragsgruppe „A11L“.
  • Die Entlohnung der Erntehelfer erfolgt nach dem Kollektivvertrag für Landarbeiter. Als Mindestanspruch sind alle Erntehelfer in die Berufsgruppe 5 einzustufen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf das Lohn- und Sozialdumpinggesetz (LSDG), welches bei unterkollektivvertraglicher Entlohnung eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde vorsieht.
  • Für Erntehelfer, deren Arbeitsverhältnis länger als einen Monat dauert, ist ab dem zweiten Monat der Beschäftigung, ein Beitrag zur Betrieblichen Mitarbeitervorsorge zu entrichten. Der Beitragssatz für die Abfertigung beträgt 1,53 % des monatlichen Entgeltes inklusive allfälliger Sonderzahlungen.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015