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Zeit der Feste


OÖGKK rät Vereinen zur Anmeldung von Mitarbeitern
Die warme Jahreszeit und damit Zelt- und Sommerfeste stehen vor der Tür. Die OÖGKK rät veranstaltenden Vereinen, alle Helfer - auch wenn sie Mitglieder sind -, die gegen Bezahlung mitarbeiten, rechtzeitig anzumelden. Denn laut Gesetz unterliegen auch sie der Pflichtversicherung. Hingegen müssen Vereinsmitglieder, die ehrenamtlich - also unentgeltlich - mithelfen, nicht zur Sozialversicherung angemeldet werden.

Ohne Unterstützung von Vereinsmitgliedern geht kaum ein Sommerfest erfolgreich über die Bühne. Damit es für den veranstaltenden Verein keine Probleme gibt, empfiehlt OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth, Mitglieder, die mithelfen und dafür auch Entgelt erhalten, vor Arbeitsantritt bei der OÖGKK anzumelden, nach dem Fest wieder abzumelden und die Sozialversicherungsbeiträge abzurechnen. Diese Tätigkeit ist ein Dienstverhältnis, es besteht daher Pflichtversicherung. „Der Verein ist der Dienstgeber und hat damit die Anmeldepflicht“, erklärt OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.

Seit 1. Jänner 2008 sind Dienstnehmer vor Arbeitsantritt anzumelden. Sollten bei Überprüfungen Verstöße gegen die melderechtlichen Vorschriften festgestellt werden, kann es zu Strafen kommen. Da es bei solchen Veranstaltungen immer wieder zu Unfällen etwa beim Grillen oder Zeltaufbauen kommen kann, ist es für die Helfer besonders wichtig, angemeldet und damit versichert zu sein. „Wir empfehlen veranstaltenden Vereinen daher, rechtzeitig an die Anmeldung der von ihnen bezahlten Mithelfer zu denken“, betont Hinterwirth.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015