DRUCKEN

Sachbezugswert für Dienstwohnungen – Regelung ab Jänner 2012


Sie haben Ihrer Arbeitnehmerin/Ihrem Arbeitnehmer bereits im Dezember 2008 eine Dienstwohnung zur Verfügung gestellt? Ab dem Lohnzahlungszeitraum Jänner 2009 änderte sich die Sachbezugsverordnung für diese Dienstwohnungen mit einer Übergangsregelung. Der Sachbezugswert errechnet sich mit dem Richtwert für Mietzinse nach dem Richtwertgesetz. Diese Übergangsregelung läuft mit Ende des Lohnzahlungszeitraumes Dezember 2011 aus.

Beachten Sie die Neuregelung ab Lohnzahlungszeitraum Jänner 2012:
Der Richtwert für die Berechnung des Sachbezugwertes für diese Dienstwohnungen ist in voller Höhe fällig.
Bis Ende 2011 gilt noch folgende Übergangsregelung lt. Bundesgesetzblatt:
2. In § 8 erhält der bisherige Text die Absatzbezeichnung „(1)“ und folgender Abs. 2 wird angefügt:
„(2) in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 468/2008 ist erstmals für
Lohnzahlungszeiträume anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2008 enden. War vom Arbeitgeber für den Lohnzahlungszeitraum Dezember 2008 ein Sachbezugswert gemäß § 2 der Verordnung in der Fassung BGBl. II Nr. 416/2001 anzusetzen und ist der Sachbezugswert gemäß § 2 der Verordnung in der Fassung BGBl. II Nr. 468/2008 höher als der Sachbezugswert für Dezember 2008, ist für die Kalenderjahre 2009, 2010 und 2011 jeweils der Differenzbetrag zwischen dem Sachbezugswert gemäß § 2 der Verordnung in der Fassung BGBl. II Nr. 468/2008 und dem Sachbezugswert gemäß § 2 der Verordnung in der Fassung BGBl. II Nr. 416/2001 zu ermitteln. Der sich gemäß § 2 Abs. 1 bis 4 ergebende Sachbezugswert vermindert sich

  • für Lohnzahlungszeiträume des Jahres 2009 um 75% des Differenzbetrages,
  • für Lohnzahlungszeiträume des Jahres 2010 um 50% des Differenzbetrages und
  • für Lohnzahlungszeiträume des Jahres 2011 um 25% des Differenzbetrages

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015