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Bundeseinheitliche Regelung der Meldebestimmungen und Sanktionen. Software-Lösung im Melde-, Versicherungs- und Beitragswesen steht kurz vor dem Einsatz


Bundeseinheitliche Software-Lösungen in der österreichischen Sozialversicherung sparen massiv Kosten und dienen als Basis für innovative und moderne Dienstleistungen. Neun individuelle IT-Landschaften werden zu einem gemeinsamen Produkt verschmolzen.
Die OÖGKK setzt am 3. September 2012 diese neue IT-Technologie ein. Bis Ende 2013 steht allen Gebietskrankenkassen in Österreich dieses Standardprodukt zur Verfügung.

Der Umstieg soll möglichst ohne Beeinträchtigung für unsere Kundinnen und Kunden erfolgen. Der Vorteil ist die österreichweite vereinheitlichte Administration des gesamten Melde-, Versicherungs- und Beitragswesens und führt zu einheitlichen Betreuungsstandards.

Im neuen System ist die bundeseinheitliche Regelung der Meldebestimmungen und Sanktionen implementiert. Es erfolgt eine automationsunterstützte Überprüfung der gesetzlichen Meldevorschriften. Meldeverstöße sanktioniert das System künftig automatisiert. Länderspezifische Sonderregelungen sind nicht mehr möglich.

Bitte beachten Sie:

  • Halten Sie die gesetzlichen Meldefristen ein, nur so können Mahnungen und daraus resultierende Sanktionen verhindert werden.
    Wir ersuchen generell um besondere Sorgfalt, im Speziellen bei Abmeldungen sowie jährlichen und unterjährigen Lohnzettel L16.
    Die gesetzlichen Meldefristen finden Sie auf unserem Dienstgeberportal unter www.ooegkk.at/dienstgeber.
  • Befüllen Sie bei Stornomeldungen den ELDA-Datensatz mit den gleichen Daten wie bei der ursprünglichen Meldung.
  • Befüllen Sie alle ELDA-Meldungsdatensätze vollständig und richtig (z. B. bei der Anmeldung – den Hauptwohnsitz der/des Versicherten, die arbeitsrechtliche gesetzliche Bestimmung).
  • Übermitteln Sie Meldungen immer mit der aktuellen Beitragsgruppe unter Beachtung der Altersgrenzen. Verwenden Sie dazu unser E-Service „ Beitragsgruppe ermitteln“.
  • Führen Sie bei Abmeldungen unbedingt das Entgelt an.
  • In der Zeit von 24.8. – 31.8.2012 sind Neuvergaben von Beitragskontonummern nicht möglich. Sie können jedoch in dieser Zeit unter den gewohnten Kontaktadressen die Daten für die Anforderung einer Beitragskontonummer mitteilen. Bitte befüllen Sie bei den betroffenen Anmeldungen das Feld Beitragskontonummer mit „neu“. Bitte beachten Sie, dass verspätete Anmeldungen zu Sanktionen führen. Ab 3.9.2012 werden wir in diesem Zeitraum eingelangte Anforderungen unverzüglich erledigen.
  • Kundenfreundlichkeit hat für die OÖGKK stets oberste Priorität. Dazu zählen auch gezielte und kundenfreundliche Informationen. Aufgrund der bundeseinheitlichen Textierung können Mitteilungen in Einzelfällen vom bisherigen Schreibstil der OÖGKK abweichen. Wir sind jedoch um eine Evaluierung und Weiterentwicklung bemüht.
  • Vor allem in der Umstellungsphase kann es zu telefonischen Wartezeiten kommen und zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anträgen wie z. B. Aufnahme in die HFU-Liste, Auszahlung von Guthaben etc.
    Wir ersuchen Sie dafür um Verständnis.

Änderung in der Kundenbetreuung

Der Umstieg auf das neue Standardprodukt erfordert auch organisatorische Änderungen in der Zuständigkeit unserer Kundenbetreuer/innen. Die Einteilung der Kundenbetreuung erfolgt ab 3.9.2012 alphabetisch. Der Name der Dienstgeberin/des Dienstgebers im Firmenbuch ist dabei ausschlaggebend. Die bisherige Aufteilung nach Beitragskontonummern fällt somit weg. Unsere aktuellen Kundenbetreuer/innen finden Sie rechts unter „Mehr zum Thema“ in einer Liste zusammengefasst. Über die Zuständigkeit der Kundenbetreuer/innen für die Kontoführung informieren wir Sie in einem unserer nächsten Newsletter dg-serviceline.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015