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Abmeldung: Zuletzt bezogenes Entgelt eintragen


Tragen Sie bei Abmeldungen im Pflichtfeld „Zuletzt bezogenes Entgelt“ das für einen vollen Monat vereinbarte oder (kollektiv)vertraglich gebührende sozialversicherungspflichtige Bruttogesamtentgelt (Geld- und Sachbezüge) – ohne Sonderzahlungen – ein. Die Höchstbeitragsgrundlage bleibt dabei außer Betracht.
Rechnen Sie bei Dienstnehmer/innen, die nicht einen vollen Monat beschäftigt sind – mit Ausnahme fallweise Beschäftigter – immer auf ein fiktives monatliches Bruttogesamtentgelt um. Der Kalendermonat ist mit 30 Tagen anzunehmen.

Beispiel 1:
Beschäftigung endet am Monatsletzten:

  • Zuletzt gebührte ein Bruttogesamtentgelt für einen vollen Monat von EUR 4.800,00 (Geldbezug EUR 4.000,00, Sachbezug EUR 800,00).
  • Führen Sie den Betrag von EUR 4800,00 (EUR 4.800,00) auf der Abmeldung an, auch wenn dieser über der Höchstbeitragsgrundlage (HBGL) liegt.

Beispiel 2:
Beschäftigung endet am 13. des Monats:

  • Tatsächliches Entgelt in diesem Monat EUR 1.900,00.
  • Rechnen Sie auf ein fiktives monatliches Gesamtentgelt um:
    EUR 1.900,00 / 13 x 30 = EUR 4.384,62.
  • Führen Sie den Betrag von EUR 4384,62 (EUR 4.384,62) auf der Abmeldung an.
Beispiel 3:
Beschäftigung endet am 20. des Monats, Beschäftigungsbeginn (Anmeldung) erfolgte mit 10. des Monats:
  • Tatsächliches Entgelt in diesem Monat EUR 1.600,00 (10. bis 20. des Monats).
  • Rechnen Sie auf ein fiktives monatliches Gesamtentgelt um:
    EUR 1.600,00 / 11 x 30 = EUR 4.363,64.
  • Führen Sie den Betrag von EUR 4363,64 (EUR 4.363,64) auf der Abmeldung an.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015