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Tageweise (fallweise) Beschäftigung bis zum Folgetag – wie erfolgt die Meldungserstattung und Abrechnung?



Die richtige Meldungserstattung bei einer tageweisen (fallweisen) Beschäftigung über Mitternacht ist in unseren Kundengesprächen immer wieder Thema. Das nachfolgende Beispiel beschreibt Ihnen den richtigen Meldeverlauf und wie Sie korrekt abrechnen.

Beispiel:
Die Beschäftigung beginnt am 2. September um 21.00 Uhr und endet am 3. September um 3.00 Uhr früh. Ein Gesamtentgelt von 200,00 Euro wurde vereinbart.

  • Avisieren Sie bitte vor Arbeitsantritt mit der Mindestangaben-Anmeldung den 2. September.
  • Erstatten Sie die Vollmeldung (An- und Abmeldung für eine fallweise beschäftigte Person) für jeden Arbeitstag, in unserem Beispiel für den 2. und 3. September, spätestens bis zum 7. des Folgemonats – lt. Beispiel der 7. Oktober.
Es handelt sich um zwei Arbeitstage und somit auch um zwei sozialversicherungspflichtige Tage. Das monatliche Gesamtentgelt von 200,00 Euro (= durchschnittlich 100,00 Euro pro Tag) ist somit zur Gänze der Sozialversicherungspflicht zu unterwerfen. Die Betrachtungsweise von nur einem sozialversicherungspflichtigen Tag hätte zur Folge, dass nur bis zur täglichen Höchstbeitragsgrundlage (148,00 Euro – Wert 2013) abgerechnet werden würde.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015