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Bescheinigungen der anzuwendenden Rechtsvorschriften:


Meldeerstattung mittels ELDA

 

Grundsätzlich gilt bei Tätigkeiten mit Auslandsbezug im EU- und EWR-Raum bzw. der Schweiz, dass immer nur die nationalen Rechtsvorschriften eines Staates zur Anwendung gelangen.

 

Die zuständigen Sozialversicherungsträger sind zur Feststellung der anzuwendenden Rechtsvorschriften verpflichtet.

 

Die Festlegung der jeweils anzuwendenden Rechtsvorschriften über soziale Sicherheit erfolgt mittels Formblatt „PD A1“, welches grundsätzlich Bindungswirkung entfaltet.

 

Diese vom zuständigen Sozialversicherungsträger ausgestellte Bescheinigung gilt gegenüber den Kontrollorgangen der Staaten, in denen die Tätigkeit ausgeübt werden, als Nachweis, dass die Person bereits von den sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften eines anderen Mitgliedstaates erfasst ist.

 

In diesem Zusammenhang besteht für die ausstellenden Sozialversicherungsträger die Verpflichtung, das Vorliegen der Voraussetzungen der anzuwendenden Rechtsvorschriften zu überprüfen und die im Einzelfall getroffene Feststellung ausreichend zu begründen.

 

Alle Antragsteller sind verpflichtet, der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse gegenüber detaillierten Angaben über den zwischenstaatlichen Sachverhalt zu machen sowie die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten mit Ihrer Unterschrift zu bestätigen.

 

Wichtig für Sie: 

Seit kurzem ist die Antragstellung mittels elektronischer Übermittlung „ELDA“ vorgesehen.

 

Um Ihre Anträge zeitnah bearbeiten zu können, ersuchen wir Sie, diese zukünftig mittels ELDA zu übermitteln.

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2015