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Solides Ergebnis

OÖGKK schließt das Jahr 2013 positiv ab


Mit einem Bilanzgewinn von 29 Mio. Euro (1,47 Prozent der Gesamtausgaben) konnte die OÖ Gebietskrankenkasse das Jahr 2013 positiv abschließen. Zu den wichtigsten Faktoren für dieses erfreuliche Ergebnis zählen eine stabile Beitrags­entwicklung und ein sorgsamer Umgang mit den Beiträgen der Versicherten und ihrer Dienstgeber.

 

Die Wirtschaftslage blieb auch 2013 weitgehend stabil und bot der OÖGKK gute Rahmenbedingungen. Die Beiträge als wichtigste Ertragsposition stiegen im Vergleich zum Jahr davor um 3,9 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro. „Eine stabile Wirtschaftsentwicklung ist eine wichtige Voraussetzung, damit die OÖGKK ihren Auftrag als verlässliche und leistungsstarke soziale Krankenversicherung für
1,2 Millionen Menschen erfüllen kann“, betont OÖGKK-Obmann Albert Maringer. 

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Sehr gutes Ergebnis 

Der Bilanzgewinn belief sich im Jahr 2013 auf 29 Mio. Euro. „Das sind um 18 Mio. mehr als im Jahr davor. Auch das EGT, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäfts­tätigkeit, für 2013 kann sich mit 56 Mio. Euro sehen lassen“, erklärt OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.   

Nur 2,4 Prozent der Einnahmen flossen 2013 in die Verwaltung, konkret also etwa in den Kundenservice, die Beitragseinhebung und die Abrechnung mit den Ärzten oder Apotheken. Das heißt, dass die Mittel der OÖGKK zu fast 98 Prozent wieder in Gesundheitsleistungen für Versicherte und deren Angehörige investiert werden.   

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Die erwirtschafteten Mittel gehören den Versicherten 

Positive Finanzergebnisse sind für die OÖ Gebietskrankenkasse kein Selbstzweck. Das zur Verfügung stehende Geld sichert das finanzielle Fundament der Versicherten­ge­meinschaft.  

Insgesamt gab die OÖGKK 1,9 Milliarden Euro für ihre Versicherten und deren Angehörige aus. Zu den größten Bereichen zählten im Jahr 2013 die stationären Leistungen der Krankenanstalten mit rund 600 Millionen Euro, Medikamente mit
353 Millionen Euro, Zahnbehandlung und Zahnersatz (rund 128 Millionen Euro) sowie Leistungen für Mütter mit zirka 95 Millionen Euro. Für ärztliche Hilfe in Kranken­hausambulanzen, bei Hausärzten sowie gleichgestellte Leistungen stiegen die Ausgaben von 2012 auf 2013 um sechs Prozent auf 453 Mio. Euro. Für Psycho­therapie wendete die OÖGKK acht Mio. Euro auf – gegenüber 2012 ein Plus von
6,5 Prozent. Und für Physio-, Logo- und Ergotherapie wurden 30 Mio. Euro ausgegeben – um 10,4 Prozent mehr als im Jahr davor.  

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Gesundheitsförderung 

Die OÖGKK ist in der Gesund­heits- und Versorgungsforschung aktiv und kooperiert mit europäischen Partnern und mit österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen.   

2013 investierte die OÖGKK kräftig in die Gesundheitsförderung. In diesem Bereich stiegen die Ausgaben im Vorjahr um knapp 60 Prozent auf 8,5 Mio. Euro. Unter anderem wurden Ernährungsworkshops in Betrieben, Schulen und Institutionen sowie Rauchfrei- und Abnehmkurse flächendeckend in ganz Oberösterreich ange­boten. Zudem setzte die OÖGKK neue Projekte um. Eines davon stand unter dem Titel „Zukunft 60+“. Dabei startete die OÖGKK eine große Offensive, um über die Volkskrankheiten Demenz, Diabetes und Schlaganfall und ihre Vermeidung aufzu­klären. Unter anderem werden Kurse für gesunde Ernährung und Bewegung sowie strukturierte Betreuungsprogramme wie „Aktion Demenz leben“, „Therapie aktiv Diabetes im Griff“ und „Integrierte Versorgung Schlaganfall“ angeboten.  

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Bauoffensive 

Die OÖGKK modernisiert laufend ihre Gesundheits- und Serviceeinrichtungen. Im Vorjahr etwa wurde die neu errichtete Kundenservicestelle in Gmunden eröffnet. Dort steht den Versicherten nun ein modernes Gebäude in verkehrsgünstiger Lage mit einem effektiven Service zur Verfügung. Für kommende Investitionen in Neubauten und Sanierungen sind 50 Millionen Euro vorgesehen.

  

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015