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Arbeiten im Ausland


Durch die steigende Mobilität der Arbeitskräfte gewinnt der Versicherungsschutz bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten immer mehr an Bedeutung.

In bilateralen Abkommen sowie den für die soziale Sicherheit maßgebenden EG-Verordnungen sind unterschiedlichste Bestimmungen enthalten, welche die Versicherungspflicht bei Entsendung oder gleichzeitiger Ausübung mehrerer Erwerbstätigkeiten regeln.

   linkEntsendung ins Ausland  

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Fragen-Antworten-Katalog zur europäischen Krankenversicherung

Zwecks einheitlicher Auslegung der ab 1.5.2010 geltenden Bestimmungen der VO 883/2004 haben die Sozialversicherungsträger in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger einen Fragen-Antworten-Katalog erstellt.

Den aktuellen Fragen-Antworten-Katalog können Sie hier downloaden:

  linkFragen-Antworten-Katalog 

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Praxisleitfaden zum Thema "Auslandstätigkeit: Wer ist wo versichert?"

  DGservice EU-Sonderverordnung Der Praxisleitfaden für Dienstgeber bzw. Lohnverrechner, der im Rahmen der österreichweiten Kooperationsgemeinschaft "DGservice" erarbeitet wurde, steht Ihnen hier zur Verfügung:

  linkPraxisleitfaden zur EU-Verordnung (1.5 MB) 

  linkPraxisleitfaden Auslandstätigkeit zum Durchblättern (Flipbook) 

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Formular A1

Seit 1.5.2010 ist für alle Staatsbürger der EU, die im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit Anknüpfungspunkte zu mehreren EU-Staaten aufweisen, das Formular A1 auszustellen (ersetzt das Formular E 101).

Es dient als Bescheinigung, welche nationalen Rechtsvorschriften auf die jeweilige Person anzuwenden sind (z. B. bei Entsendungen oder Tätigkeiten in mehreren Staaten).

Das Formular A1 finden Sie unter dem Link "Formulardownload" in der rechten Navigationsleiste.

Nähere Informationen wer das Formular ausstellt bzw. welche Angaben hierfür benötigt werden, finden Sie im folgenden Artikel:

  linkWozu dient das Formular A1? 

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Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Wird ein Dienstnehmer für ein Unternehmen mit Sitz im EU/EWR-Raum bzw. der Schweiz tätig, das in jenem Staat, dessen Rechtsvorschriften anzuwenden sind, keinen Sitz hat, ist eine Vereinbarung möglich, dass der Versicherte die Pflichten (Meldepflicht, Beitragsabfuhr etc.) des Dienstgebers übernimmt.

Gelangt die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 zur Anwendung, kann die Vereinbarung nach Artikel 109 der Durchführungsverordnung (EWG) Nr. 574/72 mit folgendem Formular abgeschlossen werden.

  linkVereinbarung nach Artikel 109 der DVO (EWG) Nr. 574/72 (759.6 KB) 

Im Bereich der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 bildet Artikel 21 der hierzu ergangenen Durchführungsverordnung (EG) Nr. 987/2009 die relevante Rechtsgrundlage. Verwenden Sie bitte im Anlassfall folgendes Formblatt.

  linkVereinbarung nach Artikel 21 (2) der DVO (EG) Nr. 987/2009 (749.5 KB) 

Nähere Informationen können dem Praxisleitfaden "Auslandstätigkeit: Wer ist wo versichert?" entnommen werden.

Die ausgefertigten Vereinbarungen sind dem zuständigen Versicherungsträger zu übermitteln.

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Drittstaatenangehörige - Neue Rechtslage ab 1.1.2011

Für Drittstaatsangehörige, die im Rahmen Ihrer Tätigkeit Berührungspunkte mit einem oder mehreren EU-Staaten aufweisen, galten bisher hinsichtlich der anzuwendenden Rechtsvorschriften Sonderbestimmungen. Diese wurden per 1.1.2011 durch eine neue Drittstaatsverordnung (VO 1231/2010) abgelöst. In Hinkunft gelangt für Drittstaatsangehörige (mit Ausnahmen bei Berührungspunkten mit Dänemark und Großbritannien) die Verordnung 883/2004 zur Anwendung.

Zuletzt aktualisiert am 01. Februar 2016