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AuftraggeberInnenhaftung - Falsche Dienstgebernummer bei Zahlung des Haftungsbetrages


Immer wieder kommt es vor, dass AuftraggeberInnen versehentlich bei der Überweisung von Haftungsbeträgen eine falsche Dienstgebernummer (DGNR) des Auftragnehmers/der Auftragnehmerin anführen. Die Zahlung wird dadurch am AuftragnehmerInnenkonto eines nicht betroffenen Unternehmens und in der Folge am Beitragskonto dieses (unrichtigen) Unternehmens verbucht. Der Zahlungsfluss kann zurückverfolgt werden, wenn sich etwa der Auftraggeber/die Auftraggeberin, der eigentliche Empfänger/Empfängerin bzw. der fälschliche Empfänger/Empfängerin beim Dienstleistungszentrum-AuftraggeberInnen-Haftung (DLZ-AGH) oder bei einem Krankenversicherungsträger meldet.

  • Wie ist nun bei der Berichtigung vorzugehen?
    1. Der Auftraggeber/die Auftraggeberin nimmt Kontakt mit dem Empfänger/der Empfängerin des Haftungsbetrages auf und ersucht um Rückzahlung.
    2. Die Einzahlung an das Dienstleistungszentrum für das richtige Unternehmen ist vorzunehmen.
  • Eine Rücküberweisung und neuerliche Aufteilung der vom Dienstleistungszentrum- AuftraggeberInnen-Haftung (DLZ-AGH) bereits an den/die Krankenversicherungsträger weitergeleiteten Zahlung ist nicht mehr möglich.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015